Generationenpark Gempt
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Ein Förderprojekt im Rahmen der Aktion "60 Jahre Westfälische Nachrichten, Ideen fördern und ein Projekt des Stadtmarketingvereins Offensive Lengerich
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Bundesweit in aller Munde

Generationenpark als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet

Von Detlef Dowidat....3. Februar 2010

Lengerich - Die Initiative „DEutschland - Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler hat den Generationenpark Gempt als einen der „365 Orte im Land der Ideen“ ausgewählt. Lengerich ist damit ein Zukunftsmacher Deutschlands geworden. Eine Jury war von der Idee der Anlage an der Gempt-Halle so überzeugt, dass sie jetzt zu den 365 prämierten Orten gehört. Gestern überreichte Volker Eilers, Leiter vom Investment&FinanzCenter der Deutschen Bank in Lengerich, eine Ehrentafel an den Stadtmarketing-Verein „Offensive“, der den Generationenpark kreiert hat und ständig weiterentwickelt.„Das ist ein ganz anspruchsvoller Preis, ein echter Meilenstein“, strahlte Offensive-Vorsitzender Wilhelm Möhrke. „Das hilft der Stadt weiter und passt sehr gut in unsere neue Image-Kampagne Lengerich, eine "Stadt mit Weitblick“, freute sich auch Bürgermeister Friedrich Prigge. Die Initative „Deutschland - Land der Ideen“, die von der Deutschen Bank unterstützt wird, ist die weltweit größte Veranstaltungsreihe ihrer Art. Sie besteht bereits seit fünf Jahren. An jedem Tag im Jahr wird ein Ort in Deutschland ausgezeichnet. Erstmals ist Lengerich mit dabei. Der ehrenvolle Tag wird am 29. August steigen. Im Rahmen des Generationenfestes wird der Preis überreicht. Vorab überbrachte Volker Eilers gestern schon einmal die Ehrentafel, die in den kommenden Tagen einen passenden Platz an sichtbarer Stelle im Generationenpark finden soll.
Die 365 Orte sind in einem eigens aufgelegten Dumont-Reiseführer verzeichnet. Der Generationenpark ist als Nummer 304 unter dem Titel „Bewegung verbindet“ zu finden. „An diesem Projekt werden Innovationskraft und Umsetzungsstärke deutlich“, bemerkte Volker Eilers. So etwas sei zukunftsfähig.
Lengerich befindet sich im neuen Reiseführer in guter Gesellschaft mit großen Städten wie Berlin, München oder Hamburg. Im Kreis Steinfurt gibt es keine weitere Kommune. Die nächsten prämierten Orte und Einrichtungen befinden sich in Münster und Osnabrück.
Bundesweite Aufmerksamkeit erfährt Lengerich nicht nur durch den Reiseführer. In der „Welt am Sonntag“ werden jede Woche die aktuellen Preisträger auf einer Doppelseite vorgestellt. Der Generationenpark an der Gempt-Halle ist dann im August an der Reihe.

Der Generationenpark im Schnee. Er ist eine von „365 Orte im Land der Ideen“.
Dafür gibt es eine Ehrentafel, die Volker Eilers von der Deutschen Bank (2. von links)
an Max Mews (links) und Wilhelm Möhrke (2. von rechts) im Beisein von
Bürgermeister Friedrich Prigge überreicht wurde. Foto: (Detlef Dowidat)

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Mit München und Berlin im Boot

Von Detlef Dowidat....2. November 2009

Lengerich - In illustrer Gesellschaft befindet sich die Stadt Lengerich mit einem ihrer Markenzeichen: Dem Generationenpark. Der wurde am Freitag in Köln mit dem Deutschen Spielraumpreis ausgezeichnet. Unter den zehn Preisträgern befinden sich alle namhaften deutschen Großstädte: Berlin, Hamburg, München. Ein bemerkenswerter Erfolg für Lengerich, die kleinste Kommune unter den Ausgezeichneten.Laudator Gert Wittmoser aus Lüneburg beschäftigte sich zunächst mit der Stadt: „Lengerich am Südhang des Teutoburger Waldes ist gerade jetzt im Herbst eine Empfehlung.
Und wer etwas später unterwegs ist, dem sei der Lengericher Krippenmarkt Ende November empfohlen.“ Die kleine Lengericher Delegation war bass erstaunt: Da wusste ein Fremder fast schon mehr als Einheimische: Der Weihnachtsmarkt heißt künftig Krippenmarkt. Und Wittmoser wusste noch etwas: „Lengerich ist übrigens im Mittelalter ein Gnadenort, ein Pilgerort mit regem Zulauf gewesen, was zur Erweiterung der Stadtkirche geführt hat“. Ein interessanter Hinweis auch vor dem Hintergrund, den heute neu auflebenden Pilgertrend mit dem Generationenpark verknüpfen zu können.Damit war die Aufmerksamkeit der großen Gästeschar aus dem gesamten Bundesgebiet in der Kölner Messehalle auf Lengerich gelenkt.
„Mit dem Generationenpark ist ein Beispiel geschaffen, wie ein Park aussehen kann, der altersunabhängig zu Kommunikation, zu gemeinsamem Spiel, zum Fitnesstraining zusammenführt“, zollte Wittmoser Anerkennung. Bemerkenswert für ihn sei, dass Lengerich nicht etwas Unveränderbares geschaffen habe, sondern vor Ort von der „Idee des wachsenden Parks“ gesprochen werde. „Da wird bereits an weitere Ausgestaltung und Anpassung an zukünftige Wünsche und Erfordernisse gedacht“, so der Laudator.
„Dass der Park durch Bürgerengagement entstanden ist, also ohne öffentliche Mittel, ist beispiellos. Das beugt auch einem möglichen Vorwurf vor, dass die Anlage zu Lasten von Kinderspielplätzen finanziert sein könnte“, lobte Gert Wittmoser. Der Generationenpark war die einzige von allen zehn ausgezeichneten Einrichtungen, die ohne Fördermittel gebaut worden ist. Die Stadt München hat beispielsweise 1,7 Millionen Euro in die Hand genommen für die Herrichtung einer alten Kasernenanlage zu einem Begegnungs-Spielraum.

„Davon können wir nur träumen“, meinte Jürgen Kohne, Geschäftsführer der „Offensive“. Er nahm zusammen mit Lothar Augé vom Ingenieurbüro Augé & Partner, der den Generationenpark geplant hat, die Auszeichnung entgegen.
Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1200 Euro in Form eines Einkaufsgutschein. Was dafür angeschafft werden kann, konnten die Lengericher Vertreter schon mal auf der Freiraum-, Sport- und Bädermesse in Augenschein nehmen. Mit vielen interessanten Ideen kehrte die Delegation zurück.

Mit dem deutschen SPIELRAUMPREIS hat Rolf von der Horst
Offensive-Geschäftsführer Jürgen Kohne und Planer Lothar Augé im
Beisein des Laudators Gert Wittmoser ausgezeichnet.Foto: (Detlef Dowidat)

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Jung und Alt im Einklang

Generationenfest ist ein voller Erfolg / Modenschau begeistert das Publikum / Wetter spielt mit

Von Jendrik Peters....31. August 2009

Lengerich - Fast genau zwei Jahr ist es her, dass der Generationenpark eröffnet wurde. Im vergangenen Jahr stieg das erste Generationenfest. Mit großem Erfolg wurde die zweite Auflage gefeiert. Mit vielen zufriedenen Gesichtern, denn Jung und Alt feierten gemeinsam.

Viele Besucher fanden sich zur Eröffnung zum Gottesdienst mit Pfarrer Berthold Deecken ein und begannen den Tag mit Liedern und Gebeten. Anschließend übernahm Moderator Frank Möller das Kommando und führte den ganzen Tag durch das vielfältige Programm. Ab mittags wurden auf der Bühne neben der Gempt-Halle verschiedene Tänze präsentiert: Die Kinder vom Familienzentrum Widum II, vom Kindergarten Widum I und von der Awo-Kita am Brandteich erfreuten die Besucher. Der Chor des Heimatvereins gab ein paar Lieder aus seinem Repertoire zum Besten.

Für die jüngere Generation, war ein Spiele-Parcours bereitgestellt, den der CVJM Lengerich durch viele seiner Mitarbeiter aufgebaut hatte und ebenso den ganzen Tag über betreute. Dabei waren Spiele wie Wasser-Ski, Tischtennisbälle angeln oder Papierwerfen zu finden. Bei jenem Werfen mit aus einem Blatt Papier gebauten Fliegern oder Kugeln erzielte der zehnjährige Maximilian Pelle ein beeindruckendes Ergebnis, das so gleich den Tagesrekord darstellte. Er warf das Papier 19,5 Meter weit. Den Kindern hat es gefallen. „Die Spiele haben uns viel Spaß gemacht“, sagten die Zwillinge Julia und Daniela Meyer (7).
Für die ältere Generation wurde eine historische Modenschau vom Heimatverein vorgeführt. Die Kontrapunkt setzten die Lengericher Geschäfte engbers, Weber, Neyer, Zwergnasen und Vivid Hair mit einer aktuellen Modenschau.
Die Tagespflege „Carpe diem“ stellte einen Barfuß­Park und eine Aroma-Therapie vor, die besonders bei den Senioren sehr gut ankam. „Wir wollten die Wahrnehmung über die Sinne bei den älteren Menschen stärken“, erläuterte Mechthild Ezin, Leiterin der Tagesbetreuung.
Von der Organisation her war das Generationenfest ein voller Erfolg. Das Seniorenzentrum Gempt, der Stadtmarketingverein „Offensive“ und die Bürgerstiftung Gempt hatte eine Menge auf die Beine gestellt. „Die Planung hat super geklappt, die verschiedenen Vereine haben sich gut eingebracht“, meinte Sonja Bender-Neuendorf, Leiterin des Seniorenzentrums.
Auch die Generation der Eltern war zufrieden. „Die Angebote für die Kinder waren klasse“, freute sich Ulrike Stienecker (46) nach der Veranstaltung. „Die ganze Aufmachung war spitze“, meinte eine 83-jährige Bewohnerin des Seniorenzentrums.
Wer zwischen den Aktionen einmal Hunger oder Durst bekam, hatte an den verschiedenen Ständen die Gelegenheit , sich zu stärken und danach wieder zur Tat zu schreiten.
Mit den Klängen der Busy Bee Bigband und einer großen Schwungtuchaktion des Hannah-Arendt-Gymnasiums klang das Fest aus, an dem sich auch Familie Goldschmidt-Böing aus Püsselbüren, dargestellt von Tanztheater Schmidt erfreute. Zum Erfolg trug natürlich auch das gute Wetter bei.
Fotos hier



Einer von vielen Höhepunkten des gestrigen Generationenfestes im
Generationenpark und rund um die Gempt-Halle war die Modenschau,
die von Lengericher Geschäften durchgeführt wurde und sehr viel
Anklang fand. Foto:(Detlef Dowidat)

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Ein Fest für alle Generationen

Am 30. August buntes Programm an der Gempt-Halle / Gottesdienst unter freiem Himmel

Von Detlef Dowidat....15. August 2009

Lengerich - Die erste Auflage des Generationenfestes im vergangenen Jahr, ausgerichtet vom Seniorenzentrum Gempt, hat Geschmack auf mehr gemacht. Der Veranstalterkreis hat sich vergrößert. Bürgerstiftung Gempt und Stadtmarketingverein „Offensive“ sitzen mit im Boot und planen kräftig für den 30. August. „Der Termin ist bewusst für den letzten Sonntag im August gewählt, denn der fällt zeitnah auf dem Eröffnungstermin des Generationenparkes“, schildert Sonja Bender-Neuendorf, Heimleiterin des Seniorenzentrums.

Der wurde vor zwei Jahren eingeweiht. Und dort soll auch in diesem Jahr das Generationenfest steigen. „Doch nicht nur dort, auch in weiteren Bereichen rund um die Gempt-Halle wird einiges los sein“, verrät Michael Rottmann, Manager der Bürgerstiftung. Es werde an diesem Tag eine Menge los sein. Für alle Generationen wird etwas geboten.

Auftakt wird mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel sein. Der fand im vergangenen Jahr sehr guten Anklang. „An Bewährtem sollte man festhalten“, so Bender-Neuendorf. Nach dem besinnlichen Start wird die Reisevereinigung Lengerich Tauben auflassen, quasi als Zeichen des Friedens und des friedlichen Miteinanders.
Danach haben die Besucher die Qual der Wahl, denn die Vielfalt an Angeboten ist groß. Es gibt sehr viele Mitmachaktionen. Kinder tanzen mit Senioren. Therapeutinnen der Physio-Therapiepraxis Spentzas laden zu gymnastischen Übungen ein. Zum Mitmachen beim Spiel mit dem Schwungtuch wird animiert. Aber der Besucher kann dem lebhaften Treiben auch nur zuschauen. So bei den Darbietungen des
Heimatvereins, der mit seinem Chor und seiner Volkstanzgruppe auftritt und eine historische Modenschau durchführt. Dem stehen aktuelle Moden vom Kleinkind bis zum Senior gegenüber, die von den Geschäften der Innenstadt präsentiert werden.
Musik darf natürlich nicht fehlen. Die
Busy Bee Big Band wird aufspielen. Die Stubenmusikanten aus Ladbergen wollen das Publikum ebenfalls erfreuen.
Viele Vereine und Organsationen machen mit. Kindergärten und Familienzentrum sind mit im Boot. Der Heimatverein präsentiert sich. Die Landfrauen sind im Boot und backen unter anderem leckere Püfferchen. Die Landjugend organisiert eine Strohburg für Kinder. Seniorenzentrum, Stadt, Offensive, Bürgerstiftung, Stadtsparkasse, AWO, die Westfälischen Nachrichten und andere Organisationen starten Aktionen. Attraktion dürfte die Schminkaktion mit Uwe Brix werden. Freunde alter Trecker kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Die Oldtimerfreunde Wechte stellen sich vor. Spielmobil, Fotoaktion vor dem Römermodell, Walk-Acts mit Detlev Schmidt, und und, und ....
Das Programm ist so reichhaltig, dass Langeweile ein Fremdwort sein wird. Dazu wird auch der CVJM beitragen, der eine große Jugendaktion startet.

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.Für alle Altersklassen, von Kindern bis zu den Senioren, wird beim Generationenfest.am 30. August im Generationenpark ein kurzweiliges Programm geboten..Foto:(Detlef Dowidat)

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Jury ist neugierig auf den Generationenpark

Von Detlef Dowidat...26. Juli 2009

Lengerich - Der Generationenpark bleibt im Gespräch. Nicht nur in Lengerich. Die Einrichtung südöstlich der Gempt-Halle hat seinen Charakter als Mustereinrichtung in Nordrhein-Westfalen nachhaltig unter Beweis gestellt. „Es ist schon ein Novum, dass immer wieder Besucher aus dem ganzen Land kommen, um sich die Anlage anzusehen“, freut sich Wilhelm Möhrke über die weiterhin positive Resonanz.
Der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins „Offensive“, der den Generationenpark geschaffen hat, hat ganz aktuellen Grund zur weiteren Freude. Der Verein hat sich beim Bürgerprojekt 2009 der PSD-Bank beteiligt, das unter dem Motto steht „Jung und Alt - gemeinsam Zukunft gestalten“. Am Wochenende traf die Meldung ein, dass bei diesem Wettbewerb die zweite Runde erreicht worden ist.
Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Ihre Bewerbung zum PSD Bürgerprojekt 2009 hat uns neugierig gemacht. Wir möchten Ihr Projekt gerne näher kennen lernen und laden Sie ein zur zweiten Bewerbungsrunde. Die erste Runde haben Sie erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren Ihnen sehr herzlich dazu. Mit Erreichen der zweiten Runde erhalten Sie nun bereits eine Fördersumme über 1000 Euro“.
Bis zum 31. August hat die Offensive nun Zeit, eine ansprechende Präsentation zu erstellen. Insgesamt sind 13 Projekte für die zweite Runde ausgewählt worden, die um den Sieg und damit die Höchstprämie buhlen. Ausgeschrieben ist ein Preisgeld von 50 000 Euro. Ein besonders vorbildliches Leuchtturmprojekt kann mit bis zu insgesamt 25 000 Euro ausgezeichnet werden. mehr

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Gymnastik im Generationenpark.........

25. Mai 2009

Der Generationenpark ist vielseitig nutzbar. Unter anderem gehört auch Gymnastik dazu. Übungen zur Stärkung der Muskulatur und des Kreislaufes bietet regelmäßig jeden Mittwoch die Physio-Therapie-Praxis Spentzas an. Start ist am Mittwoch 27. Mai. Von 9 bis 10 Uhr stehen Mitarbeiterinnen unentgeldlich zur Verfügung und geben Anleitungen. Foto: Klaus Hartwig

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Ein Musterbeispiel

Von Detlef Dowidat....11. Mai 2009

Jüngst ist der Generationenpark Thema Nummer eins gewesen bei der Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung (LSV) von Nordrhein-Westfalen. Dort ist beschlossen worden, dass der Vorstand sich auf Bundes- und Landesebene dafür einsetzen möge, Mehrgenerationen-Plätze nach dem Vorbild Lengerich einzurichten.

Orte, an denen sich Jung und Alt begegnen, an denen Kontakte und Bewegung für alle Generationen möglich sind, sollen Realität werden. So wie der heimische Generationenpark es vor macht. „Es ist schon bemerkenswert, dass wir als kleines Lengerich so eine Vorreiterrolle spielen“, klingt ein wenig Stolz aus den Worten von Wilhelm Möhrke, dem Vorsitzenden des Stadtmarketingvereins „Offensive“.
Die hat den Generationenpark auf die Beine gestellt. Er ist entwachsen aus dem Ideen-Wettbewerb der Westfälischen Nachrichten, wo das Projekt vor zwei Jahren mit dem ersten Preis honoriert wurde.
Bemerkenswert war, dass die Anlage einzig und allein aus Spenden aus der Bürgerschaft und durch die Mithilfe von Firmen, die sich unentgeltlich einbrachten, entstanden ist. „Der Park ist sicherlich noch nicht fertig. Er wird weiter entwickelt. Und das macht die Sache doppelt spannend“, erklärt Möhrke. Auf der Wunschliste stehen noch Spieleinrichtungen für Kleinkinder, Wasserspiele und auch ein Kletterfelsen. „Das wird realisiert, wenn wir das Geld zusammen haben“, so der Offensive Vorsitzende.
Die Aktivitäten im Park sind vielfältig. Und die Möglichkeiten noch größer. Die Offensive möchte gerade in den Sommermonaten anregen, weitere Aktionen zu starten. Beispielsweise sonntags im Park singen oder spielen. Eine kleine Bühne ist ebenfalls vorhanden.
„Ich finde den Generationenpark sehr sinnvoll und unterstütze, wo ich kann“, berichtet Vasilios Spentzas. Der Betreiber einer Physio-Therapie-Praxis wird auch in diesem Jahr wieder eine morgendliche Gymnastikstunde anbieten.
Ab Mittwoch, 27. Mai, steht jeden Mittwochmorgen von 9 bis 10 Uhr eine seiner Mitarbeiterinnen bereit, um mit Parkbesuchern gymnastische Übungen durchzuführen. Vollkommen kostenlos.

Weitere Informationen zum Generationenpark und der Möglichkeiten, dort aufzutreten, gibt es unter Telefon 0 54 81/3 34 16

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Generationenpark ist ein Juwel

Auszeichnung mit dem Regionalpreis in der Kategorie Landschaftsarchitektur

Von Detlef Dowidat....4. April 2009

Lengerich - Der Generationenpark ist in aller Munde. Auch im zweiten Jahr nach der Eröffnung am 26. August 2007 ist das Interesse an dieser Einrichtung riesengroß. Nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat der Park in der Neuen Mitte Lengerichs beim ersten Schlossallee Regionalpreis für Architektur. Bei diesem Wettbewerb wurde dem Generationenpark Gempt in der Kategorie Landschaftsarchitektur der erste Preis zuerkannt.

„Lengerich ist mit klarem Vorsprung durchs Ziel gegangen“, verkündete Barbara Rottwinkel-Kröber bei der Preisverleihung am Donnerstagabend im Technologie-Centrum in Bissendorf. Die frühere Riesenbeckerin ist Herausgeberin des Life-Style-Magazins „Schlossallee“, das im Osnabrücker, Tecklenburger und Emsland erscheint. Das hatte den Wettbewerb erstmals ausgeschrieben. Der Stadtmarketingverein „Offensive“ reichte die Bewerbung ein. „Große Hoffnungen hatten wir uns nicht gemacht“, schildert die zweite Vorsitzende Elisabeth Braumann. „Das Konzept des Generationenparkes hat uns überzeugt. Daher stand außer Frage, die Bewerbung anzunehmen. Aktuell, beispielhaft, zukunftsweisend, diese Aspekte werden nachhaltig erfüllt“, erklärte Osnabrücks Stadtbaurat Wolfgang Griesert, der der Jury angehörte.

Leserinnen und Leser der „Schlossallee“ gaben dann ein klares Votum ab . „Schon nach kurzer Zeit war uns klar: Der Generationenpark gewinnt in der Kategorie Landschaftsarchitektur“, erläuterte Barbara Rottwinkel-Kröber vor einem großen Auditorium. Stolz nahm Planer Lothar Augé aus ihren Händen den Siegerpreis, eine Sandsteinskulptur, entgegen. An der Preisverleihung nahm auch Bürgermeister Friedrich Prigge teil, der den Preisträgern gratulierte und für das Engagement der „Offensive“ Dank und Anerkennung aussprach: „Dadurch wird Lengerich über die eigenen Grenzen hinaus bekannt“.
In der Begründung für den Siegerpreis, die durch einen Film untermalt wurde, heißt es unter anderem: „Die Idee ist neu: Ein Stadtpark, der gleichzeitig Spielplatz ist; ein Ort, an dem sich alte und junge Menschen treffen. Der Lengericher Generationenpark Gempt verbindet den klassischen Kinderspielplatz mit dem modernen Seniorenspielplatz. Im selben Park treffen sich Jugendliche zum Basketball und Rentner zum Boule.“
Betont wird ferner, dass Planer Lothar Augé und der Stadtmarketingverein als Bauherren immer wieder betont haben: Ein Park für die Bürger muss maßgeblich durch die Bürger gestaltet werden. Das sei vorbildlich umgesetzt worden.
Die weiteren Preisträger des Schlossallee-Wettbewerbes stammen aus der näheren Umgebung. Sieger der Kategorie gewerblicher Bau wurde der Speicher 3 der Spedition Hellmann im Osnabrücker Hafen. In der Kategorie öffentlicher Bau wurde das Forum am Dom in Osnabrück ausgezeichnet. Den Siegerpreis in der Kategorie privater Bau erhielt ein umgebauter ehemaliger Bauernhof in Melle.
Der Stadtmarketingverein „Offensive“ legt derweil die Hände nicht in den Schoß. „Es gibt noch eine Menge Pläne. Der Park ist längst nicht fertig“, schilderte gestern morgen Vorsitzender Wilhelm Möhrke vor Vertretern aus der Stadt Schwerte. Die waren ganz wissbegierig, denn in der 35000 Einwohner großen Komune wird eine ähnliche Einrichtung geplant. Möhrke empfahl, erst die Bürger zu befragen und dann zu planen. „Damit hatten wir hier großen Erfolg“, erklärte Planer Lothar Augé. Die Gäste zeigten sich beeindruckt und nahmen viele Impulse mit auf die Heimreise.


Stolz präsentieren die Lengericher den Siegerpreis
(von rechts):
Bürgermeister Friedrich Prigge, Ulrike Höhenberger-Henze, Sigrid Augé, Lothar Augé
und Elisabeth Braumann, den Barbara Rottwinkel-Kröber (links) überreichte.
Foto: Detlef Dowidat

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5000 Euro für den Generationenpark

Fördergesellschaft des Kreises unterstützt das Modellprojekt

Von Detlef Dowidat....26. Februar 2009

Lengerich - Es ist ein wenig ruhiger geworden um den Generationenpark. Das liegt in erster Linie an der Jahreszeit, wo Aktivitäten unter freiem Himmel eher selten sind. Doch hinter den Kulissen bewegt sich eine ganze Menge. Es werden Vorbereitungen getroffen für Aktionen, die in diesem Jahr im Vorgarten der Gempt-Halle durchgeführt werden sollen. Und es werden Pläne geschmiedet, wie der Park weiter entwickelt werden kann.Da kam eine Spende zu Jahresbeginn gerade recht: Die Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke im Kreis Steinfurt hat jetzt dem Stadtmarketingverein Offensive 5000 Euro zur Verfügung gestellt.„Eine nette Geste“, findet Wilhelm Möhrke, Vorsitzender der Offensive, die die Einrichtung ins Leben gerufen hat und betreut. Es gäbe weiterhin Wünsche. Beispielsweise einen Kletterfelsen oder Spielanlage für Kleinkinder.
Im vergangenen Jahr hatte der Stadtmarketingverein einen Antrag an die Fördergesellschaft gestellt mit der Bitte, die geplanten Objekte zu fördern. Der Antrag lautete auf 25000 Euro. „Wir übernehmen davon 5000 Euro. Das hat die Gesellschafterversammlung beschlossen“, berichtete Vorsitzender Bernhard Hembrock, der zusammen mit Landrat Thomas Kubendorff den Scheck an den Offensive-Vorstand überreichte.
Was aktuell mit diesem Geld gemacht wird, ist noch nicht entschieden worden. „Für den Kletterfelsen reicht das Geld noch nicht“, bemerkt Wilhelm Möhrke. Aber es gebe noch andere Dinge, die auf den Weg gebracht werden könnten.
Beim Besuch erfuhr der Landrat, der zugleich Schirmherr dieser Einrichtung ist, dass der Generationenpark in der Bevölkerung angekommen ist. Damit das auch so bleibt, wird es im Laufe des Jahres wieder zahlreiche Aktionen geben. Zu einer festen Einrichtung soll das Generationenfest werden, das im vergangenen Jahr erstmals unter der Federführung des Senioren-Zentrums-Gempt durchgeführt wurde. Der Termin steht bereits fest: 30. August. Die Planungen dafür sind angelaufen.
Durchgeführt werden soll auch wieder die Reihe „Sonntags im Park“, in der sich am Nachmittag Vereine und Vereinigungen mit vielen unterschiedlichen Dingen wie Musik, Lesungen, Theater, Sport und Spiel einbringen können. Wer Lust und Laune hat, sich einzubringen, sollte sich zwecks Absprache der Termine an die Offensive (Iris Debbert, Telefon 05481/33-416) wenden.

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Bundesweit in aller Munde

Generationenpark hat Modellcharakter / Aktionen für 2009 in der Planung

Von Detlef Dowidat....25. November 2008

Lengerich. Der Generationenpark lebt. Im ersten Jahr nach der Eröffnung hat sich bereits eine ganze Menge dort getan. „Diese Einrichtung wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen“, freut sich Wilhelm Möhrke, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins „Offensive“. Die hat den Park initiert. Die bisherige Bilanz sei durchweg positiv. „Wir haben bundesweit Aufsehen erregt, Lengerich ist in aller Munde“, stellt Möhrke fest.Der Generationenpark hat Modell-Charakter. Es gibt bereits Kommunen, die sich in Lengerich umgesehen haben, nicht nur aus der näheren Umgebung. Jüngst hat auch die Nachbarstadt Ibbenbüren. Interesse bekundet, einen Generationenpark in der Innenstadt einzurichten. Nach dem Vorbild Lengerichs. „Es ist die Konzeption, die für Aufmerksamkeit sorgt. Es handelt sich nicht um einen Spielplatz, sondern um eine Begegnungsstätte mit Bewegungsmöglichkeit. Und das für alle Altersklassen“, erklärt Lothar Augé, der den Park geplant hat. „Die Einrichtung befindet sich noch in der Entwicklung. Wir versuchen, sofern Geld vorhanden ist, immer wieder etwas Neues zu schaffen“, so der Planer.Die Wunschliste sei lang. Beispielsweise würde immer wieder nach Spielmöglichkeiten für Kleinkinder gefragt. „Einen Sandkasten werden wir nicht einrichten. Den gibt es auf allen Spielplätzen“, bemerkt Augé. Dafür werde an anderen Möglichkeiten gearbeitet.
Natürlich muss so ein Park auch bespielt werden. Im Verlaufe der Sommermonate hat es bereits verschiedene Ansätze gegeben, beispielsweise die Auftritte des Frauenchores und des Gemischten Chores Stadtfeldmark und der Musikgruppe „Memories“. Das Jugendzentrum war verschiedentlich aktiv.
Ein absoluter Anziehungspunkt waren die Gymnastik-angebote der Physio-Therapie-Praxis Spentzas. „Die werden wir auch im nächsten Sommer wieder anbieten. Das hat allen riesigen Spaß gemacht und wird weiter gefördert“, verspricht Inhaber Vasilos Spentzas.
Angedacht für das kommende Jahr ist wieder ein Generationenfest unter der Federführung des Seniorenzentrums. Ins Auge gefasst ist der 30. August. Über die Offensive soll auch wieder die Koordinierung von Veranstaltungen laufen, damit es nicht zu Überschneidungen kommt. Schon jetzt sind alle Vereine und Vereinigungen aufgerufen, sich Gedanken zu machen über Aktivitäten im Generationenpark.
Darüber brauchen die Boule-Sportler nicht mehr nachzudenken. Sie treffen sich regelmäßig montags in großer Zahl. In der dunklen Jahreszeit ist ab sofort die Anfangszeit auf 15 Uhr vorverlegt worden.

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„Ein gutes Beispiel“

Von Detlef Dowidat....229. September 2008

Lengerich. Sie kommen von weit her, um den Generationenpark in Augenschein zu nehmen. Die Anlage vor der Gempt-Halle erregt bundesweit Aufsehen. Durch bürgerschaftliches Engagement und mit einem klaren Konzept ist ein Vorzeigeprojekt entstanden, wo sich Menschen aller Altersklassen wohl fühlen können. Das spürten auch Vertreter der Stadt Troisdorf, die jüngst zu Gast in Lengerich waren und sich beeindruckt zeigten. „Was wir hier gesehen haben macht uns Mut, so ein Objekt selbst auf die Beine zu stellen“, gestand Rolf Bertsche, Leiter des Sozial- und Wohnungsamtes der Stadt im Rhein-Sieg-Kreis.Aufmerksam geworden auf Lengerich sind die Troisdorfer durch Medienberichte. „Vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels sind bei uns Überlegungen im Gange, wie wir unsere Stadt für alle Generationen attraktiver gestalten können. Hier sehe ich ein gutes Beispiel“, stellte Bertsche im Gespräch mit Bürgermeister Friedrich Prigge fest. Der freute sich über die Gäste vom Rhein: „Solche Besuche kommen selten vor. Das zeigt, dass wir mit dem Projekt genau richtig liegen“.Die Entwicklung des Generationenparkes stellte Lothar Augé detailliert vor. Er erinnerte an die Idee, die im Stadtmarketingverein „Offensive“ geboren wurde. Daraus entwickelte sich die Teilnahme am Wettbewerb der Westfälischen Nachrichten „Ideen fördern“, der aus dem Anlass 60 Jahre Tageszeitung durchgeführt wurde. Dabei wurde das Projekt Generationenpark mit dem ersten Preis bedacht.
„Da können wir eine Menge abkupfern“, gestand Ulrike Tesch, die Demografiebeauftragte der Stadt Troisdorf. Besonders beeindruckend empfand sie die Einbindung der Bürger. „Wir haben von der ersten Minute an versucht, die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt mit ins Boot zu nehmen und deren Wünsche und Ideen zu berücksichtigen. Wir wollten eine Einrichtung, in der sich alle wohlfühlen“, schilderte Jürgen Kohne, Geschäftsführer der „Offensive“ und Leiter des Bürgermeisterbüros in der Stadtverwaltung.
Bei einem Rundgang durch den Generationenpark lernten die Gäste aus Troisdorf die einzelnen Bereiche kennen. „Wir betonen ausdrücklich, dass es sich hier nicht um einen Spielplatz handelt, sondern um einen Begegnungspark für alle Altersklassen, wo man sich trifft und wo man sich auch bewegen kann“, erklärte Lothar Augé.
Er machte deutlich, dass sich der Generationenpark in einer ständigen Weiterentwicklung befindet. „Sobald wieder Geld vorhanden ist, werden wir weitere Einrichtungen schaffen“, bemerkte der Planer, wobei er stolz darauf hinwies, dass die Kosten ausschließlich durch Spenden und Sachleistungen abgedeckt worden seien. „Es ist kein einziger Cent aus öffentlichen Mitteln in dieses Projekt geflossen“.

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Begeisternd und vorbildlich

Generationenpark weltweit auf Sendung / Liveschaltung mit Peking

Von Detlef Dowidat....9. August 2008

Lengerich. Was hat Lengerich mit Berlin, Mainz, Landshut, Bad Essen oder Köln zu tun? Gestern eine ganze Menge. Denn in all diesen Städten, ja im ganzen Bundesgebiet und im nahen europäischen Ausland war die Stadt am Teutoburger Wald präsent. Der Grund dafür: Eine eineinhalbstündige Live-Sendung des Deutschlandfunks aus dem Generationenpark. Im Rahmen der Reihe „Lebenszeit“ stellte sich eine illustre Talkrunde der kritischen Auseinandersetzung zum Thema demografischer Wandel unter dem Gesichtspunkt Freizeitverhalten. Dabei erhielt der vor knapp einem Jahr eröffnete Park durchweg positive Kritiken.
Selbst in Peking, wo gestern die Olympischen Spiele eröffnet wurden, machte sich Lengerich einen Namen. In einer Live-Zuschaltung wurde von einer Moderatorin geschildert, dass China vorbildlich sei in Sachen Bewegungsparks. Dort sei es alltäglich, dass bereits frühmorgens Atemübungen und Gymnastik auf öffentlichen Plätzen durchgeführt werden. Ja, sogar Walzer würde getanzt.
Die beiden Moderatorinnen Barbara Weber und Petra Ensminger verstanden es immer wieder, den Blick auf die Lengericher Einrichtung zu lenken. Im Generationenpark wurden gymnastiktreibende Männer und Frauen ebenso nach ihrer Meinung befragt, wie Boulespieler oder Fußball kickende Mädchen und Jungen.
Lothar Augé, der den Generationenpark geplant hat, zeigte sehr deutlich auf, dass so eine Einrichtung nur mit den Menschen, die in der Stadt leben, erstellt werden könne. Darauf sei im Vorfeld sehr viel Wert gelegt worden. „Wir haben nichts aufgepropft, was wir uns wünschen, sondern das gemacht, was jene wollen, die den Park nutzen“, schilderte Augé. Wilhelm Möhrke, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins „Offensive“, hob gerade das bürgerschaftliche Engagement hervor, das den Erfolg des Generationenparkes ausmacht. Bürgermeister Friedrich Prigge stellte städtebaulische Aspekte in den Vordergrund: Wohnangebot für ältere Menschen in der Innenstadt, aber auch bezahlbares Bauland für junge Familien mit Kindern, um den hohen Fahrtkosten zu entgehen. „Arbeiten und Wohnen vor Ort ist heute ein ganz wichtiger Aspekt“, bemerkte Prigge.

Professor Paul Reuber vom Institut für Geografie der Universität Münster beleuchtete die Frage der Stadtplanung der Zukunft. Für die Kommunen sei es wichtig, die richtige Mischung hin zu bekommen, damit Jung und Alt ein richtiges Umfeld finden. „Lengerich beschreitet hier schon einen vorbildlichen Weg und schafft öffentlichen Raum für Bewegung für alle Generationen“, stellte Reuber fest. Er forderte zudem, selber aktiv zu werden und gegenüber Kindern eine andere Einstellung einzunehmen. Nur dann könne wieder Wachstum erreicht werden. Keinesfalls dürften Jung gegen Alt ausgespielt werden.
„Ich bin begeistert von dem, was hier in Lengerich gemacht wurde. Das ist vorbildlich. Toll, diese Aktion über Befragung der Bürger und Auswertung durch die Schüler des Gymnasiums“, fand Regine Schwarzhoff, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Elternvereins, lobende Worte für den Generationenpark.
Den Vorbildcharakter der Lengericher Einrichtung auf der einen und die schockierend Erkenntnis einer Umfrage, dass Jung und Alt nicht miteinander umgehen wollen, beschäftigte Gaby Schnell, stellvertretende Vorsitzende der NRW-Seniorenunion. „Ich finde den Begriff Generationenpark ideal. Da wird keiner ausgegrenzt. Seniorenspielplatz oder ähnliche Bezeichnungen sind irreführend“, stellte Gaby Schnell fest.
Kritisch äußerte sich Elisabeth Römisch, Leiterin einer Senioreneinrichtung in Köln, zum Generationenpark. „Wir brauchen für alte Menschen mehr Ruheplätze in den Städten. Wer mit Senioren unterwegs ist, weiss, das sie nicht mehr soweit laufen können und verschnaufen müssen“, bemerkte sie. Praktische Antwort von Petra Thiemann-Niermann, Vorsitzende des Stadtsportverbandes: „Setze jeder, der Platz hat in der Innenstadt, eine Bank vor die Tür“.

Angetan waren die Moderatorinnen von der Bewegungsvielfalt im Generationenpark. Die Physio-Therapie-Praxis Spentzas führte passend zur Sendung eine Gymnastik-Stunde durch. Und die Boule-Gruppe war fast in kompletter Besetzung angetreten, um ein Wettspiel zu demonstrieren.
Interessant waren die Hörer-Reaktionen. Es gab Anrufe aus allen Teilen Deutschlands. Die Idee des Generationenparks fand sowohl Lob als auch Kritik. Als störend wurde die Bezeichnung der Einrichtung empfunden. Inhaltlich gab es zum Generationenpark kaum Bedenken. Dem Schlusskommentar von Wilhelm Möhrke, „Es bleibt spannend“, gab es schließlich nichts mehr hinzuzufügen
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.Lebendiger Generationenpark

Von Detlef Dowidat....23. Mai 2008

Lengerich. Es bewegt sich viel im Generationenpark. Das Jahr eins nach der Eröffnung ist schon in vollem Gange, dass haben die vergangenen Wochen gezeigt. Offizieller Auftakt ist quasi morgen, wenn es erstmals heißt: „Sonntags im Park“. Die Band „Memories“ wird den Reigen musikalisch eröffnen. Auf der Bühne werden die jungen Musikerinnen und Musiker hoffentlich viele Besucher erfreuen mit bekannten Liedern aus Rock, Pop und Musical.Geplant sind im Laufe des Sommers weitere Veranstaltungen. So wird der Frauenchor sich am 15. Juni im Park präsentieren, am 31. August möchte der Gemischte Chor Stadtfeldmark sein Können unter Beweis stellen. Geplant sind ferner Aktionen des Stadtsporverbandes, des Künstlerinnen-Stammtisches, des Seniorenzentrums, des Jugendzentrums und vieles andere mehr.Zum festen Bestandteil des Generationenparkes gehört inzwischen die Boule-Gruppe, die sich unter Federführung des TV Hohne jeden Montag trifft. Ab kommenden Montag, 26. Mai, werden wieder ab 17 Uhr die Kugel fliegen. Auch diese Gruppe plant ein Sonntagsevent.Für Vasilios Spentzas, Inhaber der Physio-Therapiepraxis, ist der Generationenpark ein wertvoller Bestandteil für Lengerichs Neue Mitte. Sein gesamtes Team unterstützt die Maßnahme. Ab Montag, 9. Juni, wird es therapeutische Übungen in verschiedenen Formen begleiten. Das Angebot ist kostenlos. Die Übungsstunde wird um kurz nach 9 Uhr beginnen und bis 10 Uhr dauern. „Die Sache ist im vergangenen Jahr super angelaufen. Meine Mannschaft möchte die Einrichtung auch in diesem Jahr unentgeldlich unterstützen“, bemerkt Vasilios Spentzas.Noch etwas Erfreuliches gibt es zu vermelden. Für den Generationenpark wird ein weiteres Bewegungsgerät angeschafft. Die Firma Playfit, die bereits den Beintrainer geliefert hat, wird im Laufe des Sommers einen Ganzkörpertrainer aufstellen. Der Traum vom Kletterfelsen könnte in diesem Jahr Wirklichkeit werden. Landrat Thomas Kubendorff hat signalisiert, dass es einen ansehnlichen Zuschuss geben wird.

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Zusage steht

Generationenpark Gempt: Kletterfelsen ist nur noch eine Frage der Zeit

Von Michael Baar....26. April 2008

Lengerich. Der Generationenpark Gempt zieht Kreise. Bundesweit. „1. Spielplatz für Oma und Opa in NRW“ hat am vergangenen Donnerstag die Zeitung mit den großen Buchstaben getitelt. Fast eine ganze Seite hat die Redaktion dem „Leuchtturmprojekt“ gewidmet. Kein Einzelfall, wie Petra Tiemann-Niermann weiß. „Frankfurter, Kölner Rundschau, ARD“, zählt die Vorsitzende des Stadtsportverbandes als Medien auf, die über den Generationenpark berichten und die Werbetrommel rühren.Reklame für den Generationenpark, für die Stadt Lengerich, für den Kreis Steinfurt. Der vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann beschworene „Modellcharakter“ ist längst Realität. Seit dem 26. August des vergangenen Jahres ist der Generationenpark Gempt für jedermann zugänglich. Wilhelm Möhrke, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins Offensive, freut sich über die Resonanz auf das Projekt. Doch er blickt voraus. Noch ist nicht alles umgesetzt, was im vergangenen Jahr geplant worden ist.
Der Kletterfelsen steht symbolisch für die noch nicht verwirklichten Wünsche. Ein Spielobjekt für Jung und Alt – so wie alles im Generationenpark. Das Geld dafür ist da. Beziehungsweise in Aussicht gestellt. Die Offensive hat einen Antrag bei der Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke im Kreis Steinfurt gestellt. Wunschbetrag: 25 000 Euro. „Damit wären Kletterfelsen und Grillstation bezahlt“, nennt Wilhelm Möhrke zwei Beispiele.
„Der Antrag ist zurückgestellt worden“, sagt Thomas Kubendorff. Der Landrat nennt im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten auch den Grund: Die Unterlagen für die Finanzierung des Projekts seien noch nicht vollständig gewesen.
Gibt’s deshalb Probleme? Der Landrat verneint. Mit einer Aktualisierung der Daten müsste das Thema vom Tisch sein, ist er sicher: „Die Gesellschaft für gemeinnützige Zwecke wird den Generationenpark beziehungsweise den Stadtmarketingverein unterstützen.“
Wilhelm Möhrke wird diese Kunde mit Freude vernehmen. Dass das „Vorzeige-Projekt“ – verwirklicht im Rahmen der Aktion „Ideen fördern“ aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Westfälischen Nachrichten als eines von 15 Vorhaben – für Image-Zwecke genutzt wird, ist ihm recht. Dass weitere finanzielle Mittel in Kürze fließen sollen für den weiteren Ausbau des Generationenparks, wird ihm billig sein.

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Enkel spielt, Oma und Opa halten sich fit

Von Detlef Dowidat...7. April 2008

Lengerich. Kaum ein halbes Jahr alt und schon in aller Munde. Der Generationenpark gilt landauf, landab als Musterprojekt. Die Einrichtung mit Spielplatzcharakter für alle Generationen erfährt immer mehr überregionale Aufmerksamkeit. Jüngstes Beispiel: Der Kölner Stadtanzeiger berichtete unter dem Titel „Hier darf auch der Opa rutschen“ über die Pläne von Troisdorf, der größten Stadt im Rhein-Sieg-Kreis, eines Spielplatzes für Senioren.
Der Artikel ist großzügig aufgemacht mit einem Bild vom Generationenpark in Lengerich. Darin geht es um die Bemühungen des Ratsherrn Leo Müller, vor dem demografischen Hintergrund der immer älter werdenden Bevölkerung neue Angebote zu schaffen. Müller formuliert seine Zukunftsvisionen so: „Während der Enkel rutscht, trainieren Oma und Opa an seniorengerechten Fitnessgeräten“. Dabei geht es ihm um Einrichtungen in Wohngebieten. Er blickt dabei nach China, wo es ganz natürlich ist, das ältere Menschen in der Öffentlichkeit ihre Turnübungen machen. Und in Spanien gebe es schon über 50 Outdoorparks mit entsprechenden Fitnessgeräten.
Der Kölner Stadtanzeiger schreibt dann: „So weit muss man allerdings nicht fahren, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie ein Seniorenspielplatz aussehen könnte. In Lengerich bei Münster wurde im vergangenen Jahr ein Generationenpark in Betrieb genommen. Tische, Bänke, Platz zum Boule spielen und Rasenfläche gibt es dort. Und eben rund ein halbes Dutzend Trainingsgeräte.“

„Wir freuen uns natürlich über diese Resonanz“, erklärt Wilhelm Möhrke, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins Offensive. Der hat den Generationenpark ins Leben gerufen. Die Idee ist als Siegerprojekt aus dem Wettbewerb der Westfälischen Nachrichten hervorgegangen. Die Umsetzung gelang, weil fast die gesamte Finanzierung aus Spendengeldern der Bevölkerung sowie aus Arbeitsleistungen und Unterstützung heimischer Unternehmen erfolgte. Ein echtes Bürgerprojekt. „Das allerdings noch nicht fertig ist. Wir haben noch einige Pläne“, verrät Möhrke. Dazu gehören beispielsweise ein Kletterfelsen und Spieleeinrichtungen für Kleinkinder. „Wir hoffen nach wie vor auf Unterstützung und weitere Spendengelder. Wenn die fließen sollten, können wir weiter machen“.

Zahlreiche Medien haben inzwischen schon über den Generationenpark berichtet, weitere werden noch folgen. Zudem war die Seniorengemeinschaft Münster in Lengerich zu Gast. In der Domstadt soll eine ähnliche Einrichtung entstehen. Was vor gut einem Jahr keiner für möglich gehalten hat, ist eingetreten: Der Generationenpark ist ein echter Knaller. Das beweisen jeden Tag wieder die vielen Besucher. In der Planung ist derzeit ein Veranstaltungsprogramm. In den Sommermonaten wird es viele interessante Angebote geben, zum Mitmachen oder einfach nur zum genießen.

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"Lengerich - Stadt mit Weitblick" in NRW am Teutoburger Wald
Kletterfelsen ist eine Attraktion

Generationenpark wächst weiter

Von Detlef Dowidat...13. April 2010

Lengerich - Langersehnt, nun ist er endlich da: Der Kletterfelsen für den Generationenpark. Schon seit der Gestaltung der Einrichtung im „Hausgarten“ der Gempt-Halle im Jahre 2007 hatte der Stadtmarketing-Verein „Offensive“ als Urheber mit diesem Spielgerät geliebäugelt. Seit Freitag ist das kleine, schmucke Felsengebilde die neue Attraktion. „Unsere Zielrichtung ist immer noch, den Park weiter zu entwickeln. Der Kletterfelsen ist ein weiterer Meilenstein“, freut sich Offensive-Vorsitzender Wilhelm Möhrke.
Freitagvormittag blieben viele Passanten am Generationenpark stehen und schauten sich das Spektakel an. Ein riesiger Kran nahm den rund zehn Tonnen schweren, handgefertigten Felsen an den Haken, hob ihn von einem Tieflader über Bäume und Bauzaun hinweg in die von der Firma Großmann-Bau erstellte Baugrube. „Es ist alles bestens vorbereitet worden. Wir konnten den Felsen problemlos aufstellen“, lobte Mitarbeiter Hohl von der Firma SportStones aus Elsenfeld, die das Sport- und Spielgerät unter Mithilfe eines Künstlers gebaut hat. Der Kletterfelsen stand von Beginn an auf der Agenda für den Generationenpark. Der ist 2007 aus dem Ideen-Wettbewerb der Westfälischen Nachrichten hervorgegangen. Die Jury belohnte den Vorschlag mit dem ersten Preis. Ausschließlich aus Spendengeldern und durch Sachleistungen ist der Generationenpark errichtet worden. „Bewusst ist Freiraum für Weiterentwicklungen gelassen worden. Ein komplett fertiger Park würde schnell seinen Reiz verlieren“, bemerkt Wilhelm Möhrke. So sei der Kletterfelsen auch noch nicht das Ende der Fahnenstange. „Im Blickpunkt steht jetzt noch etwas für Kleinkinder, denn das fehlt noch“, richtet der Offensive-Vorsitzende die Blicke wieder in die Zukunft. Derzeit ist der Kletterfelsen noch nicht nutzbar. Erst muss der Fallschutz erstellt werden. Daher ist das Areal von einem Bauzaun umgeben. Wenn alles sicherheitsgerecht hergerichtet ist, wird es eine offizielle Einweihung geben, signalisiert die Offensive.

Der Generationenpark ist seit vergangenen Freitag um eine Attraktion reicher.
Ein Kletterfelsen ist aufgestellt worden. Foto: (Detlef Dowidat)

Felsen, Pokal und Urkunde

Von Michael Baar...13. Oktober 2010

Lengerich - „Cathleen“ hat den ganzen Plan durcheinander gebracht. Eigentlich sollte der Kletterfelsen im Generationenpark Gempt beim Generationenfest am 29. August offiziell seiner Bestimmung gewidmet werden. Doch das Unwetter mit dem weiblichen Namen hat nicht nur dem Kletterfelsen, sondern gleich dem ganzen Fest den Sonntag verdorben. Kein Generationenfest, keine Einweihung.
Letztere ist gestern nachgeholt worden. Bürgermeister Friedrich Prigge und Wilhelm Möhrke, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins „Offensive“, hatten leichtes Spiel beim Enthüllen des Kletterfelsens. Trotz großer roter Schleife und vermeintlich übergroßen Formats ließ sich die Hülle leicht entfernen.
Dafür hat Carsten Scherff mit seinem Team gesorgt. Der Werksleiter von Bischof + Klein hat „die bislang größte von B + K gefertigte Verpackung“ über den Felsen gestülpt. Für die Lengericher Verpackungs-Experten ein Leichtes.

Zuvor hat Friedrich Prigge der Offensive Dank ausgesprochen für die Idee zum Generationenpark. Realisiert worden ist das zum bundesweiten Vorzeigeobjekt gewordene Ensemble an der Gempt-Halle unter anderem mit finanziellen Mitteln aus dem Projekt „Ideen fördern“ aus Anlass 60 Jahre Westfälischen Nachrichten.

Dass der Bürgermeister gerne „mehr Kinder dabei“ hätte, ist nach der Enthüllung des Steins blitzschnell Realität geworden. In Windeseile haben die ersten Mädchen und Jungen den Fels erklommen.

Wilhelm Möhrke freut sich, dass die Idee der Offensive in vielen Kommunen aufgegriffen wird. „Osnabrück will drei Generationenparks einrichten“, sei ihm zu Ohren gekommen. Immerhin sind nach seinen Angaben schon über 100 000 Euro in den Generationenpark investiert worden.

Die Offensive könne nur die Ideen liefern, „ohne so viele engagierte Bürgerinnen und Bürger würde manches auf der Strecke bleiben“, lobt er das ehrenamtliche Engagement vieler Anwesender. Dazu der Hinweis, dass der Stadtmarketingverein gerne bald das 300. Mitglied begrüßen würde.

Über diese Marke hinausgegangen ist die Inititative „Deutschland, Land der Ideen“. Mit Unterstützung der Deutschen Bank zeichnet die Gesellschaft seit 2006 jährlich „365 Orte der Ideen“ aus. Dass es Lengerich mit dem Generationenpark in diesem Jahr geschafft hat, freut nicht nur Volker Eilers.
Der Leiter der Lengericher Filialie der Großbank beschreibt seine Eindrücke vom ersten Besuch des Generationenparks. „Man fühlt sich zunächst wie auf einem etwas ungewöhnlichen Spielplatz für Kinder. Doch schnell wird klar, dass hier auch Senioren aktiv werden, etwas für ihre Fitness tun können.“

Dieses Miteinander der Generationen ist der Initiative die Auszeichnung als „Ort der Ideen“ wert. Friedrich Prigge und Wilhelm Möhrke nehmen mit einem Strahlen Urkunde und Pokal entgegen. Dann ist noch einmal das „Ensemble Kaffee“ der Musikschule gefordert. Es gilt, den musikalischen Schlusspunkt der kleinen Feierstunde zu setzen.


Kaum ist der Kletterfelsen enthüllt, erproben die Kinder ihre Fähigkeiten,
sich mit Hand und Fuß nach oben zu arbeiten.Foto:(Michael Baar
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Generationenfest im Generationenpark Gempt Lengerich am 28. August 2011 mehr